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Gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden
Tombola, Wettsägen und jede Menge bayrische Schmankerl

Wieder einmal erwies sich das Bockbierfest der Buchloer Stadtkapelle als Garant für Gaudi und ausgelassene Stimmung. Viele der Gäste im sehr gut besetzten Stadtsaal kamen in Dirndl oder Lederhose und konnten jede Menge bayrische Schmankerl genießen. So waren auf der Speisekarte Gerichte wie Leberkäs, Wurstsalat und Obatzter zu finden. Nicht fehlen durfte natürlich das Starkbier: Der dunkle Buronator-Doppelbock von der Aktienbrauerei mit 18,3 Prozent Stammwürze und einem kräftigen malzbetonten Aroma.

Sportlich zeigten sich acht Dreier-Teams beim Wettsägen. Dabei galt es, zunächst eine Maß Bier zu leeren, dann einen Nagel in einen Baumstamm zu schlagen und anschließend eine Scheibe von einem Stamm abzusägen. Mit Abstand am schnellsten war das Team „E-Power“ bestehend aus Franz Wassermann, Markus Weber und Tobias Prell.

Im Rahmenprogramm durfte die traditionelle Tombola nicht fehlen. Mehrere Buchloer Firmen und Geschäfte hatten zahlreiche Preise dafür gesponsert. Der Hauptgewinn, ein junger Schafbock, ging an Franz Lang aus Honsolgen. Ob die Sinkelmühle aber die künftige Heimat des Tieres werden wird, ließ der Gewinner am Abend noch offen. Lang, der bei den vergangenen Jahresschlusskonzerten schon als Sänger glänzte, heizte die Stimmung anschließend richtig an. Mit „Wahnsinn – warum schickst du mich in die Hölle?“ von Wolfgang Petry und „Joana“ von Roland Kaiser brachte er so manchen Besucher dazu, auf eine Bierbank zu steigen.

Dies waren noch lange nicht die einzigen Hits mit Gesang, die Dirigent Michael Werner mit der Kapelle einstudiert hatte: Mit „Azzuro“, „Marina“, „Arrividerci Roma“ und „Tschau.Tschau. Bambina“ führte Claudio Fabbreschi die Buchloer „ein bisschen nach Italien“. Den Song „Fürstenfeld“ von STS musste Hans-Peter Sirch, Franz Lang und Dirigent Michael Werner vor lauter Beifall ein zweites Mal anstimmen. Außerdem trat Werner bei „Vo Mello bis ge Schoppernou“ erstmals in der Genachstadt mit seiner Gitarre auf.

Es war wohl die gute Stimmung, die viele der Gäste bewegte, bis in die frühen Morgenstunden zu feiern, obwohl kurz vor Mitternacht alle Preise verteilt waren.


 

 

 
 
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